Die Missionale stellt sich neu auf. Mit einer veränderten Konzeption reagiert sie auf knapper werdende finanzielle und personelle Ressourcen und setzt zugleich auf geistliche Vertiefung, ökumenische Zusammenarbeit und neue Begegnungsorte.
Künftig soll die Missionale auf drei Wegen weitergeführt werden: mit regionalen Formaten vor Ort, mit einem gemeinsamen Kongress von Missionale und Spirit im Jahr 2027 sowie mit einer stärkeren Präsenz auf Festivals. Unter dem Titel „Missionale kompakt und vor Ort“ sind Veranstaltungen in Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Evangelischen Kirche von Westfalen geplant. Sie sollen Gemeinden mit Vorträgen, Workshops und geistlichen Impulsen unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist „Missionale meets Spirit“. Der gemeinsame Kongress 2027 will Menschen aus Gemeinden, Werken und Verbänden zusammenbringen und mit Konzerten, Gottesdiensten und Workshops neue Ermutigung geben.
Mit „Missionale goes Festival“ geht die Missionale außerdem bewusst zu den Menschen hin. Geplant ist eine missional ausgerichtete Pop-up-Kirche auf großen Musikfestivals. Kirchenrätin Simone Enthöfer versteht die neue Ausrichtung als mutigen Aufbruch: Bewährtes soll erhalten bleiben, zugleich will die Missionale Menschen dort begegnen, wo sie sind.